CEA


CEA
CEA,
 
Abkürzung für carcinoembryonales Antigen, erstmals 1965 beschriebenes Antigen, ein organisches Makromolekül (Glykoprotein) mit einem Molekulargewicht von 200 000, das normalerweise nur im fetalen Darm-, Leber- und Pankreasgewebe vorkommt. Zu späterem Zeitpunkt treten höhere CEA-Werte auf, deren Bestimmung im Blut durch Radioimmunanalyse, im Gewebe durch Immunhistochemie vorgenommen wird, häufig bei bestimmten bösartigen Tumoren (v. a. Dickdarm-, Brust- und Lungenkrebs), seltener bei anderen Erkrankungen, manchmal aber auch bei Gesunden (v. a. Rauchern). CEA ist daher zwar ein Tumormarker, gehört aber zu den tumorassoziierten, nicht zu den tumorspezifischen Antigenen. Seine Bedeutung liegt aus diesem Grund in der Verlaufskontrolle bösartiger Tumoren (z. B. beim Auftreten von Metastasen nach zunächst erfolgreicher Operation); als Suchtest für bösartige Tumoren ist er ungeeignet. (Alpha-Fetoprotein)

Universal-Lexikon. 2012.